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Dauerausstellung "Visionäre und Spinner" feierlich eröffnet

Die Ausstellung "Visionäre und Spinner" erhielt zur Eröffnung am 31. Januar viel Zuspruch. Foto: Stadtverwaltung Flöha/ Erik Frank Hoffmann

Am Samstag, den 31. Januar wurde die Dauerausstellung „Visionäre und Spinner“ im Wasserbau der Alten Baumwolle Flöha feierlich von Oberbürgermeister Volker Holuscha, dem Planungsbüro Atelier n4 vertreten durch Frau Barbara Graupner und dem Historiker Herr Mike Huth eröffnet.

„Die Ausstellung „Visionäre und Spinner“ soll das Wissen um die Entstehung und Entwicklung des Textilstandortes Flöha, am Beispiel der Alten Baumwolle auf eine ganz eigene, moderne, in Teilen multimediale Art vermitteln“, erklärte Holuscha in seiner Eröffnungsrede.

Neben zahlreichen Gästen aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft freute sich Oberbürgermeister Volker Holuscha besonders über die Verwandten und Nachfahren Frau Helene Clauß und Herrn Rainer Clauß angereist aus Wien und Frau Anne Claußnitzer und Herrn Rainer Claußnitzer der Familie Clauß.

Nach der Eröffnungsrede gingen die Besucherinnen und Besucher in die Ausstellung, welche mit dem Durchtrennen eines Bandes durch Oberbürgermeister Volker Holuscha, Barbara Graupner und Mike Huth eingeweiht wurde. Die erste Person, welche die Ausstellung betrat war der ehemalige Oberbürgermeister Friedrich Schlosser, unter welchem die Baumwolle Flöha in städtische Hand gelangte.

„Eines war von Anfang an klar – es soll kein klassisches Heimatmuseum, sondern eine moderne Dauerausstellung kostenlos und für alle werden, in der erstmalig auf Grundlage umfassender Recherchen die Geschichte der Baumwollverarbeitung, der Alten Baumwolle und der Stadtwerdung möglichst komplett, aber auch kompakt und verständlich dargestellt sind“, erklärte Holuscha die Zielstellung der Ausstellung, welche in den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Flöha besucht werden kann.

Die Konzeption der Dauerausstellung dauerte rund dreieinhalb Jahre, in denen immer wieder inhaltlich verfeinert wurde und große Mengen von Archivgut durch einen Historiker fachlich gesichtet, ausgewertet und in Textform gebracht wurden. Rund 2000 Stunden Arbeitszeit, umgerechnet 250 Arbeitsstage, waren für die Konzeption und Recherche erforderlich.

Holuscha hebt die Bedeutung der Ausstellung wie folgt hervor: „In unruhigen Zeiten, wie den heutigen, erhält die Vermittlung von Heimatgeschichte eine zunehmende Bedeutung als gemeinsamen Klammer der regionalen Identität und des Zusammenhalts. Dass Geschichtsvermittlung identitätsbildend wirken kann, und zwar sowohl auf individueller wie kollektiver Ebene, steht außer Zweifel“, so das Stadtoberhaupt abschließend.  efh

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