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Oberbürgermeister gedachte am Holocaust Gedenktag der Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft

Oberbürgermeister Volker Holuscha gedachte mit mahnenden Worten am Holocaust Gedenktag der Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft am Ehrenmal der Opfer des Faschismus. Foto: Stadtverwaltung Flöha/ Erik Frank Hoffmann

Am 27. Januar, dem 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, gedachte Oberbürgermeister Volker Holuscha am Ehrenmal der Opfer des Faschismus. Er bezeichnete in seiner Rede diesen Gedenktag als einen „NachdenkTag“.

„Dieses Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit sollen eine Aufrechterhaltung der aktiven Erinnerung an die millionenfachen Gewalttaten der Hitlerherrschaft und Mahnung für die Zukunft sein. Auch 81 Jahre nach der Niederschlagung des faschistischen Regimes und der Befreiung des KZ in Auschwitz ist ein Wiedererstarken von Antisemitismus, Rassenhass und Intoleranz in Deutschland und weltweit zu beobachten.

Mangelnde Allgemeinbildung und politische Aufklärung, gepaart mit sozialen Spannungen und der Verharmlosung oder Verfälschung der Zeit des Faschismus sind der Nährboden des Wiedererstarkens rechtsradikalem Gedankengutes, besonders unter Jugendlichen.“, so der Oberbürgermeister. Die rechtsextremistischen Auffälligkeiten in deutschen Schulen oder die unerträglichen Aufkleber und Schmierereien im Stadtgebiet sind unübersehbare Zeichen dieser Entwicklung. Teile der sozialen Netzwerke im Internet sorgen zunehmend unkontrolliert für eine Verbreitung von Falschmeldungen, Hass und Gewaltvorstellungen und damit für eine Verrohung der Gesellschaft.

Er ruft alle demokratisch gesinnten Kräfte in Politik und Gesellschaft auf, sich dem Erstarken rechtsextremen Gedankengutes entgegenzustellen und misst der Stärkung sozialer Projekte zunehmende Bedeutung für den Erhalt unserer Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts bei.

Abschließend erinnerte der Oberbürgermeister in seiner kurzen Ansprache an den Schwur von Buchenwald: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

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